Transzendentale Meditation (TM) Hype oder Wundertechnik?
Meditation

Transzendentale Meditation (TM) Hype oder Wundertechnik?

Es gibt viele unterschiedliche Meditation Formen. Die am häufigsten angewendete, und ausgeübte Form von Meditation und Meditationstechnik der Welt, ist die „transzendentale Meditation“
Übersetzen wir das Wort „transzendieren“ dann lässt es sich in unserem Sprachgebrauch als, „die höchst erreichbare menschliche Erfahrung“ übersetzen.
Vergleicht man andere Entspannungstechniken, mit der transzendentalen Meditation, dann kann gesagt werden, dass es die effektivste Entspannungstechnik. Mehr als 600 Studien berichten über mehr als erstaunliche und bemerkenswerte Ergebnisse.
Mehr als 6 Millionen Menschen haben diese Technik bereits erlernt. Mit ihr können wir uns tiefer entspannen als im Schlaf.
 
Transzendentale Meditation (TM) ist der Name einer 1957 von dem Inder Maharishi Mahesh Yogi gegründeten „Geistigen Erneuerungsbewegung“ die im Westen besonders durch ihre Flugversuche, das sogenannte „Yogische Fliegen“, Aufmerksamkeit erregte.
Der Begriff ist geschützt, die Teilnahme nur durch zertifizierte Ausbildungen bzw. Einweisung möglich und um die tatsächliche Technik wird ein Geheimnis, ähnlich groß wie bei der Wahl des Papstes gemacht.
 
Der Begriff „Meditation“ lässt sich vom lateinischen „meditatio“ (das Nachdenken über) bzw. Meditation ist eine spirituelle Praxis. Mit ihr können mittels Konzentrationsübungen tiefe Entspannung, veränderte Bewusstseinszustände erreichen werden.  
Ziel ist die Stille oder auch innere Leere, das Freisein von Gedanken. Transzendentale Meditation ist eine einfache Technik, die man bequem sitzend zweimal am Tag für jeweils 20 Minuten praktiziert.
Der eigentliche Vorteil wird in der Einfachheit dieser Methode gesehen. Die Meditation verläuft im Wesentlichen durch das Vergegenwärtigen und Wiederholen eines Mantras. Dieses Mantra schafft für den Anwender Orientierung. So soll dem den ständig kreisenden Gedanken Einhalt geboten werden. Verschiedene Erfahrungsberichte beinhalten Aussagen darüber, dass manche Menschen, sich mit anderen Techniken schnell aus dem Konzept bringen lassen. Mit der Methode TM aber locker 20 Minuten lang meditieren konnten.
Sie ist weder Religion noch Philosophie und auch kein Lebensstil. Von allen auch erlernbar, Menschen jeden Alters, aller Kulturen, und mit jedem Religionshintergrund.
 
Kritik und Nachteile zur transzendentalen Meditation
Entstehungsgeschichte der TM veranlasst einen kritischen Blick auf diese Methode zu werfen. TM wurde durch einen einzelnen Menschen, dem indischen Yogi Maharishi Mahesh, ins Leben gerufen. Seine Organisation hatte alles unternommen, um diese Methode in der westlichen Welt zu etablieren.   
Durch den indischen Background dieser Technik, hat diese Art dadurch oft einen Der sehr mystische, indische, religiöse, und  spirituelle Hintergrund der TM mag Menschen, die sich in diesen Gefilden wohl fühlen, sicherlich sehr gefallen, und kein großes Problem darstellen.  
Europäische Menschen, die einfach nur die Technik erlernen möchten, um die körperlichen und emotionalen Vorteile zu genießen, könnten dieser Meditationsart eher ablehnend gegenüberstehen. Die doch recht verwirrende, Vorstellung die „Erleuchtung“ erlangen zu können, nicht den gewünschten Anklang findet.
Dazu passt auch, dass die TM sich als weltweit agierender Verein präsentiert und das Erlernen der Technik nur gegen eine recht hohe Gebühr möglich ist.  
Andere Meditationsformen inzwischen bekannt als wissenschaftlich in ihrer Wirkung auf die Gesundheit gut untersuchte Anwendungen, sind in der Regel kostenlos erlernbar und für jeden Menschen zugänglich.
Dieser Vorteil wird mit der TM natürlich völlig auf den Kopf gestellt und bietet sicherlich genügend Argumente dafür, warum Menschen die ökonomische Ausrichtung der TM-Szene in Frage stellen und inzwischen mit einer Sekte vergleicht.
 
Vorteile der transzendentalen Meditation
Wir leben in einer Welt gekennzeichnet von Eile, Erfolgsdruck und Stress. Stress schadet der Gesundheit und ist dem Glück, der Kreativität und Produktivität abträglich. Studien bestätigen ihre Wirksamkeit der TM. Sie belegen:   
Aktivierung der Selbstheilungskräfte
Senken des Blutdrucks
Senken des Stresslevels
Tiefenentspannung wird erreicht
verbessert die Gehirnfunktionen, stärkt das Immunsystem,
Verspannungen werden gelockert, Glücksgefühle vermehrt,
Intelligenz und Kreativität nehmen zu, psychische Beeinträchtigungen können geheilt werden.
Die transzendentale Meditation ist hervorragend geeignet, körperlich und emotional einen Schritt nach vorne zu machen und zudem bei vielen noch nicht erwähnten körperlichen Symptomen zu helfen.
 
Abschließen ist festzustellen, dass Die TM relativ teuer zu erlernen ist. Sie darf nur von einem zertifizierten Lehrer vermittelt werden.
Auch die Methode mit spirituellen Konzepten zu verquicken, mag wohl nicht jedermanns Sache sein. Außerdem wird das Verständnis für die eigentliche Technik nicht gefördert.  
Bis heute fehlen die logischen und belastbaren belegten empirischen Erklärungen dafür, warum die TM besser wirkten sollte, als andere Meditations- und Entspannungstechniken.
Wer möchte der kann sich auch selbst herantasten und muss nicht sofort einem der offiziellen Kurse buchen.  
Man kann sich ein eigenes Mantra aussuchen und es in Gedanken immer wieder im Kopf still wiederholen. Schon nach einigen Tagen merkt man, ob diese Art der Meditation hilfreich ist, und ob man mehr erfahren möchte. Dazu kann man zu einem Informations- Seminar gehen und ausprobieren, ob man sich tiefer damit befassen möchte und der finanzielle Aufwand und das Vertrauen zum Lehrer dieses alles rechtfertigt.  
Für die ersten Versuche, ob diese Form der Meditation richtig sein könnte, und ein weiterer Aufwand sich lohnt, kann folgendes ausprobiert werde
Man setzt sich bequem aber gerade auf einen Stuhl, und atmet mehrmals tief in den Bauch ein, und versucht zur Ruhe zu kommen.
Dann sucht man sich ein Mantra, was sich gut anfühlt, aus. Das können klassische Laute wie “Om” oder aber auch deutsche Wörter wie “heute geht es mir gut“ sein. Nun spürt man nach was einen anleitet und anspricht. Augen schließen und das Mantra wiederholen.  
Sinnvoll ist es, zunächst mit 5 Minuten beginnen und sich dann mit der Zeit auf 20 Minuten pro Durchgang steigern.
Wenn die Gedanken abschweifen, dann nicht versuchen sie zu kontrollieren. Einfach beim Mantra bleiben.
Jede Meditationsart ist hilfreich und empfehlenswert und wer meditieren lernen möchte kann auch andere Art von Meditationsformen ausprobieren.
Die TM kann nicht für sich in Anspruch nehmen, „die Wundertechnik“ der Meditationsformen zu sein.

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