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Rosskastanie macht flotte Beine

Die Rosskastanie, ursprünglich auf dem Balkan beheimatet, hat sich über ganz Mitteleuropa verbreitet. Wir kennen sie als „Gemeine Rosskastanie oder Weiße Rosskastanie,“ eine Art der Gattung Rosskastanien.
2005 wurde die „Gemeine Rosskastanie“ in Deutschland zum Baum des Jahres gewählt.
Der Studienkreis zur Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität in Würzburg, kürte 2008 die Rosskastanie zur Arzneipflanze des Jahres.
Von der Rosskastanie kann man nahezu alle Pflanzenteile in der Pflanzenheilkunde einsetzen. Ihr bekanntestes Einsatzgebiet in der Volksheilkunde und Pflanzenheilkunde ist die Stärkung der Venen und dadurch ihre Wirksamkeit gegen Krampfadern und Hämorrhoiden. Allerdings sollte sie vorwiegend nur eine äußerliche Anwendung finden, da ihr hoher Gehalt an Saponinen, eine sehr wohldurchdachte Dosierung bei innerer Anwendung, verlangt.
Die Rosskastanie erfreute sich großer Beliebtheit wegen ihrer wunderschönen Blütenkerzen in weiß und rosarot. Für Bienen sind die Blüten der Kastanie eine wahre Nektarweide. Kindern gefallen die glänzenden braunen Kugeln, die im Herbst zu Boden fallen und sich aus ihren stacheligen Ummantelungen befreien. Bierbrauereien und Gasthöfe schätzten den flachwurzeligen Baum sehr. Spendete er doch ihren Bierkellern reichlich Schatten und hielten die Keller zusätzlich kühl. Dies kam der Bierqualität zugute, und die Menschen genießen es bis heute, ein gut gekühltes Bier in einem schattigen, von Kastanienbäumen gesäumten Biergarten zu verweilen. 
Wie bereits erwähnt, wurde die heilkräftige Wirkung der Rosskastanie schon sehr früh in der Volksheilkunde erkannt und angewendet.
Die Kastaniensamen enthalten ein komplexes Saponingemisch.
Ein Wirkstoff aus diesem Gemisch ist das Aescin. Man hat herausgefunden, dass dieser Wirkstoffkomplex bis zu 30 unterschiedliche Einzelsubstanzen beinhaltet. 
Für das Aescin konnte man nachweisen, dass es eine gefäßabdichtende Wirkung bewerkstelligen kann. So schreibt man diesem Wirkstoff die Fähigkeit zu, ödemprotektiv und antiexsudativ zu wirken. Das heißt, austretende Flüssigkeit in das umgebende Gewebe der Venen, und die Bildung von Schwellungen (Ödemen) werden verhindert. Die Prüfung einer venentonisierenden Wirkung wird noch geprüft. Außerdem wird ein entzündungshemmender Effekt durch Aescin als gesichert beschrieben.
Aescin absorbiert auch die UV-B Strahlen und ist daher in auch in Lichtschutzsalben enthalten.
Aescin hilft bei Beschwerden der chronischen Veneninsuffizienz, bei Schweregefühl, Schmerzen, Schwellungen und Juckreiz in den Beinen sowie nächtlichen Wadenkrämpfen.
Die positive Wirkung der Rosskastanie wird aber auch zur Nachbehandlung bei Venenoperationen genutzt.
Bestimmte Formen von Kopfschmerzen sind oft ein Gefäßproblem. Ein Tonikum mit Rosskastanienextrakt kann rasche Linderung bringen.
In der Hausapotheke sollte ein Rosskastaniengel Platz haben, da es gut geeignet ist bei Sportverletzungen, Prellungen, Blutergüssen, Sehnenscheidenentzündungen. Neben dem Aescin wirken im Gesamtextrakt die Flavonoide entzündungshemmend.
Produkte wie Cremes, Salben, Gel, Kapseln und Tabletten die Rosskastanien enthalten, werden gegen Beschwerden bei Krampfadern, Venenschwäche und Hämorrhoiden angewendet. Für eine unterstützende als wirkungsvolle Therapie ist eine Dosis von 1x tgl. 100mg Aescin oder 2x tgl. 300mg Extrakt aus Rosskastanien notwendig um geschwollene Knöchel und Beine, die sich schwer anfühlen, zu verbessern. Auch dem roten Weinlaub werden derartige Wirkungen bescheinigt. Doch ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass weder Rosskastanien noch rotes Weinlaub eine Standard Therapie, wie Kompressionstrümpfe oder Stützstrümpfe NICHT ersetzen, sondern lediglich unterstützend in Frage kommen. Bei ernsthaften Venenveränderungen und Erkrankung muss ein Arzt aufgesucht werden. Die größte Gefahr ist die Thrombosegefahr bei laienhaften und unprofessionell angewendeten Eigenbehandlungen. Die Kastanienfrüchte eignen sich nicht für Teezubereitungen. Die Rinde und die Blätter, auch die Blüten haben in der Volksmedizin Anwendung gegen Fieber und Durchfall gefunden. Heute besinnt man sich wieder auf die Wirkung der Kastanienbaum Rinde gegen Fieber. Im 2. Weltkrieg als Chinarinde nicht zur Verfügung stand gegen Grippe und Malaria, hat man die Rinde der Kastanie als Ersatz gegen Fieber verabreicht. Kleingeschnittene Kastanien kann man mit heißem Wasser übergießen, und drei Stunden ziehen lassen. Dies ergibt eine seifige Flüssigkeit, die man zum Wäsche waschen und zum Reinigen von Geschirr und anderen Gegenständen genutzt hat und auch heute aus ökologischen Gründen wieder benützt. Auch als Badezusatz und Shampoo finden sie wieder ihre Anwendung. Rosskastanien-Extrakte werden heute vorwiegend zur Behandlung von Venenbeschwerden eingesetzt, also bei Krampfadern, Schmerzen, Juckreiz, Schwellungen und müden Beinen. Weitere Anwendungsgebiete sind Wadenkrämpfe, Blutergüsse, Sportverletzungen, Hämorrhoiden und Hauterkrankungen. Rosskastanie wird auch als homöopatisches Arzneimittel Aesculus  bei Venenproblemen wie Krampfadern und vergrößerten Hämorrhoiden. Aesculus ist ein klassisches homöopathisches Arzneimittel, das vor allem wegen seiner positiven Wirkung auf die venösen Blutgefäße geschätzt wird.
Die Bachblüte Red Chestnut hilft, wenn ein Mensch sich zu viele Sorgen um andere Menschen macht. Negative Red Chestnut Zustände treten vor allem im familiären Bereich auf, wo die Bindung zwischen zwei Menschen naturgemäß am größten ist. Meistens sind es Eltern, die sich zu große Sorgen um ihre Kinder machen. Denn Eltern sind für das Wohlergehen ihrer Kinder verantwortlich. Doch wenn die Fürsorge übertrieben wird, wird das Kind in seiner Freiheit und damit auch in seiner Entwicklung eingeschränkt.
Die Bachblüte White Chestnut ist sinnvoll, wenn ein Mensch nicht abschalten kann. Im negativen White Chestnut Zustand macht er sich ständig Gedanken, ohne zur Ruhe kommen zu können. Seine mentale Überaktivität nimmt er sogar mit ins Bett, wo er mitunter bis in die Morgenstunden schlaflos wach liegen kann. Es fällt ihm schwer, mit dem Denken aufzuhören. Wie man Shampoo, Waschmittel und andere nützliche Produkte aus der Rosskastanie selbst herstellen kann, kann man in der Kategorie „gewusst wie „ auf diesem Blog nachlesen.

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