Du betrachtest gerade Rosmarin-Rosmarinus officinalis- Heilpflanze des Jahres 2011
Rosmarin - als Heilkraut

Rosmarin-Rosmarinus officinalis- Heilpflanze des Jahres 2011

Als eine wertvolle Heilpflanze, findet sie lediglich in der Küche ihre Verwendung.
Als beliebtes und sehr geschätztes Gewürz der mediterranen Küche. Sie ist eine der am häufigsten verwendeten Aromapflanzen. Glänzt sie doch mit ihren intensiven Aromen und Geschmacksstoffen, für Fleisch, Fisch, Käse, und nicht zuletzt auch für Süßes, Fruchtiges, diverse Kuchen und andere Backwaren. Als ein typisch mediterranes Kraut, ist sein ursprüngliches Herkunftsgebiet der Mittelmeerraum. Rosmarin tritt heute in vielen Mittelmeerländern auch verwildert auf. In Portugal, Spanien und Italien und  vereinzelt in den Schwarzmeerländern. In Deutschland kann der Rosmarin nicht im ganzen Jahr im Freiland erhalten werden, da er nicht winterhart ist. Inzwischen gibt es Zuchtformen und Sorten die in Gärten ganzjährig zu finden sind. Im frühen Mittelalter wurde die Pflanze in Klöstern kultiviert.
Rosmarinus officinalis kann noch in drei verschiedene Typen unterteilt werden, die sich durch den Gehalt einiger Inhaltsstoffe bzw. deren Anbaugebiet unterscheiden.
Rosmarin ist sie ist eine Pflanze, die sehr reich an Wirkstoffen ist. In der Homöopathie, bei Asthma, Arthritis, Hepatitis, gestörter Verdauung, Haarausfall, Blutdruckproblemen, Erschöpfung und Rheuma, wird Rosmarin als hilfreiches pflanzliches Heilmittel erfolgreich verwendet. Zur Zeit der Römer, wurden Rosmarinzweige auf den Fußböden in Häusern und Krankenstationen, zertreten. Auch in öffentlichen Gebäuden und Amtsstuben, also dort wo viele Menschen zusammenkamen, wurde mit Rosmarin die Luft reingehalten. Die ätherischen Öle, die dabei frei- gesetzt wurden, wirkten gegen Bakterien und Viren. In Studierstuben wurden Rosmarin Öle eingesetzt, da man festgestellt hatte, dass Rosmarin Öl, die Müdigkeit vertreiben, und die Gedächtnisleistungen und Konzentration steigern kann. Auch in der heutigen und modernen Zeit könnte Rosmarin, wenn er entsprechend eingesetzt werden würde, hilfreich sein.
In einer Doppelblindstudie mit Menschen ab 65 Jahren, konnte eine verbesserte Merkfähigkeit durch den Einsatz von Rosmarin, nachgewiesen werden.

Rosmarin als Heilkraut

Rosmarin hilft nachweisbar bei Erschöpfungszuständen, Bluthochdruck und Verdauungsbeschwerden. Rosmarin hat eine beruhigende Wirkung auf die Nerven, und ist als Erkältung und Entspannung Bad, wenn alle Glieder schmerzen, sehr geschätzt. Rosmarin wird für Parfüms, Seifen und alkoholischen Getränken verwendet.
Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und das große Wirkstoffspektrum von Rosmarin führten dazu, dass sie 2011 zur Heilpflanze des Jahres gekürt wurde.
Sie enthält vor allem ätherische Öle wie:
Borneol, Pinien und Cineol, Phenolverbindungen, wie die Rosmarinsäure und die Carnolsäure 
Flavonoide wie das Hesperiden.
Die in den Blättern enthaltenen Inhaltsstoffe des Rosmarins bieten folgende Heilwirkungen:
schmerzstillend
tonisierend
entzündungshemmend
krampflösend
antibakteriell
entspannend
beruhigend

Die unterschiedlichen Erkrankungen oder Beschwerden zusammengefasst aufgezählt, hilft Rosmarin bei :

leichten Verdauungsbeschwerden
nervöser Unruhe
Erschöpfung und Migräne
Haarausfall
Zahnfleischentzündungen
Mund, Hals und Rachenentzündungen
Durchblutungsstörungen
Muskelbeschwerden
Rheuma und Gelenkentzündungen
Hautprobleme und bei Nutz und Haustieren gestörtes Fellwachstum

In der traditionellen chinesischen Medizin spielt der Rosmarin bis heute eine große Rolle. Die Pflanze wird bei Problemen und Störungen des Energieflußes der Organe, Herz, Leber, Milz und Darm eingesetzt. Heilung oder Linderung verspricht der Rosmarin in der chinesischer Medizin soll er daher daher vor allem bei Durchblutungsstörungen, Depressionen, Verdauungsproblemen und Reizdarm regulierend und heilend wirken. Bei Parkinson und Erkältungen, Katarrhen und gripalen Infekten ist der Inhaltsstoff Campher der verantwortliche Wirkstoff.
Einfache Hausmittel wie Rosmarinwein, Öl, Salben und Cremes die man leicht selber herstellen kann, finden Anwendung um kleinere Unpässlichkeiten selbst zu behandeln.
Schwangere sollten kein Rosmarin verwenden. Bei ernsthaften Erkrankungen immer den Arzt oder Heilpraktiker fragen.

Kleiner Tipp am Rande zum Problem das viele betrifft:

Dass Rosmarin gegen Haarausfall hilft ist schon lange bekannt. Richtig verwendet, kann es den Haarverlust bremsen und sogar das Haarwachstum fördern. Generell werden die Haare durch Rosmarin wieder richtig kräftig. Wer Probleme mit trockener Kopfhaut und Schuppen hat, kann ebenso auf die Wirkung vertrauen. Liegt eine ernsthafte Erkrankung zu Grunde muss auch hier natürlich ein Arzt aufgesucht werden.

Haarkur mit Rosmarinolivenöl

Frischer Rosmarin am besten wirkt der spanische Rosmarin

Dreifache Menge Natives Olivenöl, nimm sehr gutes

Rosmarin säubern und gut trocknen mit einem Küchentuch.
Die Rosmarinnadeln vom Zweig trennen, in kleine Stücke hacken. Zerkleinerte Rosmarinnadeln in ein Gefäß/eine Flasche füllen und mit Olivenöl auffüllen.
Gut verschließem und darauf achten, dass der Rosmarin vollständig mit Öl bedeckt ist, da er sonst schimmeln kann.
An einem kühlen, dunklen Ort (nicht im Kühlschrank) stehen lassen und ab und zu prüfen ob die Nadeln noch bedeckt sind.
4-6 Wochen gedulden
Dann absieben und zur Haarpflege benutzen.
Je nach Haarlänge einige Esslöffel des Öl ins Haar einmassieren und dabei Kopfhaut nicht vergessen. Mit einem vorgewärmten Handtuch das ganze einwickeln und mehrere Stunden einwirken lassen. Anschließend sehr gründlich mit Wasser ausspülen.
Das Olivenöl versorgt trockenes und strapaziertes Haar und trockene Kopfhaut, und der Rosmarin gibt die nötige Frische.
Kann je nach Zustand täglich angewendet werden. Olivenöl kann mit Jojoba oder Arganöl vermischt werden. Mit einem Rosmarin Shampoo waschen, der leicht selbst herzustellen ist. Dazu das Lieblingshsampoo mit einigen Tropfen ätherischem Rosmarinöl vermischen.


Schreibe einen Kommentar