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Arnika wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend

Arnika- die Schmerzen stillt

Ihre Wirkstoffe entfalten sich in Salben und Tinkturen. Sie ist das erste Mittel an das man bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen und Zerrungen denken sollte.Ihre Wirkstoffe bestehen aus Ätherischem Öl, Flavonoiden, Cholin, Procyanide, Bitterstoffen und Helenalin, ein für die Arnica montana, so ihr botanischer Name wichtiger Abwehrstoff, doch für die Pharmakologie ein enorm wichtiger medizinisch verwertbarer Wirkstoff.

Als Wundkraut wirkt die Arnika wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend.
Das Gewebe regeneriert mit der Hilfe ihrer Wirkstoffe schnell und zuverlässig. Arnika eignet sich zur Behandlung aller Arten von Verletzungen, die durch Stoß, Fall, Stich und Schnitt entstanden sind.
Viele ihrer, in alten Zeiten gebräuchliche Volksnamen, wie z.B. Fallkraut,  Stichkraut, Kraftwurz, usw.  deuten auf ihre Anwendungsvielfalt hin. Bei Blutergüssen, Zerrungen von Muskeln und Sehnen, Faserrissen, Prellungen und Quetschungen wirkt sie entstauend und schmerzlindernd. Die Arnika entspannt das Gewebe und macht es geschmeidig, damit ist sie bei der Vorbeugung und Behandlung von Muskelkater nicht zu ersetzen. Bei Entzündungen im Mund und Rachen regt das Gurgeln oder Spülen mit Arnika die Durchblutung an und steigert die Abwehrbereitschaft der Schleimhäute. Nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist es bewährt.
In der Kosmetik kann Arnika einem  blassen Gesicht zu einem gesünder aussehenden  Hautbild verhelfen. Dafür sorgt vor allem die durchblutungsfördernde Wirkung. Deswegen findet man sie Tagescremes und in Pflegeprodukten, beigemengt. Die antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften sind ein idealer Wirkstoff gegen eine unreine Haut und Akne. Allerdings sollten Personen mit besonders sensibler Haut zuerst testen, ob sich eine allergische Reaktion einstellt.
Arnika ist in der Homöopathie eines der häufigsten und wichtigsten Mittel, und findet seinen Platz in jeder guten homöopathischen Hausapotheke. Mit fast 80 % Anteil in der homöopathischen Praxis, ist Arnika das bekannteste homöopathische Mittel. Für viele erste Hilfe Einsätze und auch chronische Zustände, eine bewährte Hilfe.
Im Jahre 2001 wurde Arnika als Arzneipflanze des Jahres bestätigt. Die Pflanze steht unter Naturschutz, da sie vom Aussterben bedroht ist. Unkontrollierte Sammelwut und Überdüngung der Bergwiesen auf der sie normalerweise gedeiht, haben dazu beigetragen sie bedenklich zu reduzieren. Sie zu pflücken ist verboten. Wer selbst Tinkturen oder Mazerationen zur Salbenherstellung in der heimischen Küche vornehmen möchte, muss sich die Blüten dazu, in der Apotheke kaufen.
Um die Arnika zu medizinischen Zwecken zu verarbeiten, wird sie inzwischen speziell dafür angebaut.
Die Wirkstoffe die in den Blüten sind für die heilkundlichen Wirkungen der Arnika-Pflanze verantwortlich.
Sie wirken antiseptisch, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Das sind die drei wichtigsten Wirkeigenschaften der Arnika.
Ein besonderer Wirkstoff, das Helenalin ist für diese Wirkung verantwortlich.
Da dieser Wirkstoff in hohen Konzentrationen sehr giftig ist, dürfen Arnika-Mittel nur verdünnt angewendet werden.
Ausgenommen davon sind die in der Homöopathie angewendeten Verdünnungen der Arnika in Form von Tabletten, Tropfen und Globuli.
Insektenstiche können mit einer verdünnten Arnika-Tinktur betupft werden, um die Schwellung und Schmerzen zu lindern.
Leichten Hautentzündungen und Infektionen im Bereich des Haarbalgs kann eine  Arnika-Anwendung ebenfalls angewendet werden. Die desinfizierende Wirkung hemmt die Keimvermehrung, Entzündungen klingen schneller ab.

Bei der äußeren Anwendung von Arnika-Produkten kann es wie bei allen pflanzlichen Produkten auch zu allergischen Haut Reaktionen, wie Rötungen, Schwellungen und Bläschenbildung kommen. Sollte man trotz aller Hinweise und Warnungen, eine innerliche Anwendung von Arnika   vornehmen, ist je nach Konzentration mit Komplikationen wie Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen zu rechnen. Eine der schwersten Komplikationen, wären Herzrhythmusstörungen. Auch Schwangere sollten auf keinen Fall Arnika zu sich nehmen, abgesehen von den homöopathischen Dosierungen. Bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen, immer ärztlichen Rat befolgen.

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